Spitzenposition beim Studierendenaustausch in Europa: JGU erhält erneut Erasmus-Qualitätssiegel E-Quality

JGU zum dritten Mal mit dem Europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet / E-Quality-Preis 2011 für besonders gute Umsetzung des Mobilitätsprogramms

30.06.2011

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört bundesweit zu den führenden Universitäten im europäischen Studierenden- und Dozentenaustausch. Für ihre besonders gute Umsetzung des Erasmus-Programms der Europäischen Union erhält die JGU nun das Qualitätssiegel "E-Quality 2011". Damit wird der JGU diese Auszeichnung nach 2004 und 2007 bereits zum 3. Mal verliehen. "Über diesen Preis freuen wir uns sehr, da er unsere besonderen Verdienste und Leistungen auf dem Gebiet des internationalen Studierendenaustauschs bestätigt", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. "In den vergangenen fünf Jahren hat sich die JGU stets auf einem der ersten drei Plätze im Erasmus-Ranking der EU platzieren können." Das Qualitätssiegel "E-Quality" wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) einmal jährlich für besondere Leistungen beim Erasmus-Austausch von deutschen und ausländischen Studierenden und Dozenten vergeben.

Internationalität ist ein Markenzeichen der JGU: Hier studiert ein im Bundesvergleich überdurchschnittlich hoher Anteil ausländischer Studierender (12 Prozent im Studienjahr 2009/2010). Gleichzeitig ermöglicht die JGU einem vergleichsweise großen Anteil ihrer Studierenden einen Auslandsaufenthalt. So hat die JGU im Jahr 2009/2010 552 Erasmus-Studierende und 66 Erasmus-Lehrende an eine europäische Partnerhochschule vermittelt. Damit belegt die JGU aktuell bundesweit den 3., bei der Dozentenmobilität den 4. Platz. "Unsere Universität ist damit erneut die einzige deutsche Hochschule, die sich in beiden Kategorien unter den Top Five platzieren konnte", so der Präsident.

Erasmus Individual-Preis für Mainzer Wissenschaftler

Erstmals erhält in diesem Jahr ein Mitglied der JGU den Erasmus Individual-Preis: Die Auszeichnung geht an Prof. Dr. Franz Hamburger vom Institut für Erziehungswissenschaft für seine besonderen Verdienste bei der Umsetzung des Erasmus-Programms in Deutschland.

Das Erasmus-Programm ist seit über 20 Jahren eine der großen Erfolgsgeschichten der EU und seit dem Hochschuljahr 2007/2008 mit einem deutlich verbesserten Budget Teil des neuen EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (2007-2013). Erasmus ist der stärkste Motor für das Auslandsstudium deutscher Studierender und für Kurzzeitlehraufenthalte deutscher Dozenten an europäischen Gasthochschulen. Im Erasmus-Programm werden zudem Auslandspraktika von Studierenden, die Mobilität von Hochschulpersonal und sogenannte Intensivprogramme wie beispielsweise Sommerschulen gefördert. Außerdem ermöglicht Erasmus auch Lehraufenthalte ausländischen Unternehmenspersonals an deutschen Hochschulen.

Bisher wurden durch Erasmus europaweit rund 2,5 Millionen Studierende und fast 250.000 Dozenten aus 31 europäischen Ländern gefördert. Allein im Hochschuljahr 2009/2010 konnte der DAAD, der in Deutschland für Erasmus im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgaben einer Nationalen Agentur wahrnimmt, rund 29.000 deutsche Erasmus-Studierende und mehr als 3.000 Lehrende und Personen der Hochschulverwaltung fördern. Gleichzeitig kamen rund 26.000 Erasmus-Geförderte aus dem Ausland nach Deutschland.