Forschungsleistung der Mainzer Medizin jetzt weltweit übers Internet einzusehen

Neue Datenbank mit Forschungsaktivitäten der vergangenen vier Jahre online

27.03.2008

Die Forschungsleistungen der Mainzer Mediziner sind jetzt via Internet einzusehen: Über die Web-Adresse http://forschungmedizin.uni-mainz.de können sich Interessenten einen Eindruck von den Arbeiten der Wissenschaftler verschaffen. Das Dekanat Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hatte den Aufbau der Forschungsdatenbank 2007 lanciert. "Mittlerweile haben über 300 angemeldete Benutzer Daten aus den vergangenen vier Jahren komplett eingetragen", sagte Dr. Torsten Panholzer vom Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, der das System aufgebaut hat. "Aus dem Datenbankinhalt wurde bereits der Forschungsbericht 2006 erstellt und der Bericht für den Wissenschaftsrat mit Daten versorgt."

Sämtliche Einrichtungen des Fachbereichs Medizin haben ihre Forschungsprojekte, Publikationen, Vorträge, veranstalteten Kongresse, Patente und sonstige wissenschaftliche Aktivitäten der letzten Jahre eigenverantwortlich in die Datenbank eingegeben oder importiert und werden sie kontinuierlich aktualisieren. Habilitationen und Promotionen werden vom Dekanat hinzugefügt.

Die mit neuartiger Technologie gespeicherten Forschungsaktivitäten stehen dank eines effizienten Web-Zugriffs für Recherchen weltweit offen. Zudem unterstützt die Datenbank das Wissenschaftsmanagement. So werden die Inhalte herangezogen, um automatisiert den jährlichen Forschungsbericht zu erstellen, und sind Grundlage für eine leistungsorientierte Mittelvergabe. Anlässlich der kürzlich erfolgten Evaluation des Fachbereichs durch den Wissenschaftsrat konnten ferner aus dem System Daten zusammengestellt werden, die nur für angemeldete Benutzer, also für Mitglieder des Fachbereichs Medizin, einzusehen sind. Dazu gehören die Finanzierung von Projekten, Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen, die Wertigkeit der Publikationen und Details zu klinischen Studien.

Das Forschungsdatenbanksystem wurde vom Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik entwickelt und kann auch für andere Fachbereiche der Universität oder andere Hochschulen geöffnet werden.