Drei hochkarätige Veranstaltungen zum Thema "Künstliche Intelligenz für die Wissenschaften" / Christopher Bishop, Gründer von Microsoft Research AI for Science, hält Eröffnungsrede im Kurfürstlichen Schloss
28.09.2026
In der kommenden Woche, vom 5. bis 9. Oktober 2026, findet in Mainz die "AI for Science Week" statt. Sie umfasst zwei Fachkonferenzen und einen Workshop zum Thema "Künstliche Intelligenz für die Wissenschaften". Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland werden erwartet. Zur Eröffnung am Montag im Kurfürstlichen Schloss wird der Gründer von Microsoft Research AI for Science, Prof. Dr. Christopher Bishop, sprechen. Grußworte halten werden der Wissenschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, der Vizepräsident für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, sowie der Organisator der AI for Science Week, Prof. Dr. Stefan Kramer, der auch Professor am Institut für Informatik der JGU und KI-Lotse des Landes Rheinland-Pfalz ist.
"Die Leitfragen der AI for Science Week lauten: Wie können Methoden der KI und des maschinellen Lernens so zuverlässig, interpretierbar und reproduzierbar gestaltet werden, dass sie als Instrumente wissenschaftlicher Entdeckungen dienen können? Und was erwarten einzelne wissenschaftlichen Bereiche – die Geistes- und Sozialwissenschaften, die Lebenswissenschaften, die Chemie und die Materialwissenschaften, die Physik – tatsächlich von KI-Methoden?", sagt Stefan Kramer. "Mit der AI for Science Week wollen wir Theoretikerinnen und Theoretiker sowie Anwenderinnen und Anwender vernetzen, um diese Fragen zu diskutieren." Dazu werden zwei Konferenzen auf dem Campus der JGU stattfinden: Zum einen die methodenorientierte 29. "International Conference on Discovery Science" und zum anderen die anwendungsorientierte zweite "International Conference on AI for Science".
Zudem treffen sich am 5. und 6. Oktober im Schloss Waldthausen, in der Nähe von Mainz, 30 weltweit führende Expertinnen und Experten zum "Nobel Turing Challenge Workshop". Hier geht es um die Frage, ob und wie Maschinen bis zum Jahr 2050 Wissenschaft auf einem Niveau betreiben können, das grundsätzlich einen Nobelpreis wert sein könnte. Die Wahl des Zeitpunkts ist kein Zufall: Ab dem 5. Oktober sollen die diesjährigen Nobelpreise bekannt gegeben werden.